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Notstrom

So geht´s – Elektroauto zuhause laden

Sind Sie bereits stolzer Besitzer einer Photovoltaik Anlage und überlegen sich ein Elektroauto zuzulegen? Oder haben Sie bereits ein Elektrofahrzeug und überlegen sich eine Photovoltaik Anlage zuzulegen? In beiden Fällen ist dieser Blog für Sie perfekt. Wir zeigen Ihnen in diesem Text auf, wie Sie beide Punkte effektiv miteinander kombinieren können und damit einen völlig neuen Grad der Autarkie erreichen.

 

Gut für Umwelt & Geldbeutel: Elektroauto zuhause laden mit überschüssigem Solarstrom

Die eMobilität liegt in Deutschland stark im Trend. Immer mehr Elektroautos halten Einzug auf den deutschen Straßen. Diese Steigerung bestätigt auch das Kraftfahrtbundesamt: Im ersten Halbjahr 2019 sind die Neuzulassungen von E-Autos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 80 Prozent gestiegen. Das Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 die Marke von einer Million Elektroautos in Deutschland zu knacken. Dabei kritisieren viele Umweltschützer jedoch die CO2-Bilanz der Autos, denn insbesondere bei der Produktion des Akkus sowie der Stromerzeugung gibt es Nachholbedarf. Dabei können sowohl die Umwelt als auch der Geldbeutel geschont werden, wenn Sie das Elektroauto zuhause laden – und zwar mit dem überschüssigen Solarstrom, den Sie sonst für wenig Geld einspeisen würden. Umweltschutz kann so einfach sein, wenn Sie eine solarbetriebene Ladestation für das Elektroauto zuhause haben.

 

Die Grundlagen einer Photovoltaik-Anlage

Um den Vorteil zu erkennen, der sich ergibt, wenn Sie das Elektroauto zuhause laden, ist es hilfreich, die allgemeine Funktion einer Photovoltaik-Anlage zu verstehen. In der Regel produzieren die Systeme mehr Strom als im Haushalt überhaupt benötigt wird. Wenn tagsüber die Sonne scheint, wird beispielsweise kein Licht und somit auch weniger Strom benötigt – die Photovoltaik-Anlage produziert jedoch in Höchstform. Also muss der gewonnene Strom vorerst anders genutzt werden. Moderne Systeme verfügen über einen internen Heimspeicher, in dem der Strom bis zur Nutzung im eigenen Haus gespeichert werden kann. Dennoch ist die produzierte Strommenge gerade in den Sommermonaten immer größer als der verfügbare Speicher im Haus.

Was passiert also mit dem restlichen Strom? Er wird in das bundesweite Netz eingespeist und dafür mit rund 11 Cent pro Kilowattstunde belohnt. Damit ergibt sich für die Besitzer einer Photovoltaik-Anlage jedoch ein schlechtes Geschäft, immerhin müssen sie rund 25 bis 30 Cent zahlen, wenn sie den Strom aus dem Netz beziehen. Fazit: Möglichst viel Strom der Photovoltaik-Anlage muss selbst genutzt werden. Dazu kann auch das Elektroauto beitragen, wenn Sie eine Ladestation für das Elektroauto zuhause haben.

 

Ladevorgang eines E-Autos mit Photovoltaik-Strom

Macht eine Ladestation für das Elektroauto zuhause überhaupt Sinn? Eine gute Bilanz ergibt sich, wenn Sie das Elektroauto zuhause laden während die Sonne scheint. Der Weg über den heimischen Energiespeicher kann damit gespart werden. Denn nun kann der produzierte Strom direkt dafür verwendet werden, um das Elektroauto zuhause zu laden, sofern die Überschussmenge der Photovoltaik-Anlage dafür ausreicht. Denn die Stromversorgung für das Haus ist in der Regel vorrangig. Wenn Sie eine moderne Ladestation für das Elektroauto zuhause haben, können Sie die Anteile an Netz- und Solarstrom bestimmen und somit die ideale Ladezeit für Ihren Zweck einstellen. 

 

Warum braucht man eine Wallbox?

Eine Wallbox ist dafür zuständig das Auto darüber zu informieren, dass es geladen werden kann. Außerdem gewährleistet die Wallbox den optimalen elektrotechnischen Schutz des Systems und stellt die passende Steckverbindung zum E-Auto her. Intelligente Ladeboxen kommunizieren darüber hinaus zusätzlich mit der Solarstromanlage um den Bezug von Fremdenergie auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei ist es für das System irrelevant ob die Solaranlage über einen Stromspeicher verfügt oder nicht. Achten Sie jedoch darauf, dass die Ladestation für das Elektroauto zuhause auch zu Ihrem Fahrzeug passend ist, denn nicht alle E-Autos unterstützen die schnelle Ladung mit einer höheren Leistung. Das wiederum kann zu teuren Schäden führen.

 

Wo sollte man sein Elektroauto laden?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wo Sie das Fahrzeug mit Elektroantrieb laden können. Wie bei einer gewöhnlichen Tankstelle gibt es öffentliche Ladesäulen, an denen Sie Ihr Fahrzeug laden können. Hier ist der Strom jedoch sehr teuer: Je nach Anbieter können bis zu zwei Euro pro Kilowattstunde fällig werden. Günstiger ist es, wenn Sie die Ladestation für das Elektroauto zuhause nutzen. Laden Sie das Fahrzeug mit dem Strom aus der Steckdose, kostet das in der Regel zwischen 25 und 30 Cent pro Kilowattstunde – ein deutlicher Vorteil im Vergleich zur öffentlichen Ladestation. Noch günstiger, nämlich nahezu kostenlos, wird es, wenn Sie das Elektroauto zuhause laden und dabei hauptsächlich den selbst produzierten, überschüssigen Strom aus dem hausinternen Stromspeicher der Photovoltaik-Anlage nutzen. Eine Ladestation für das Elektroauto zuhause zahlt sich also aus.

 

Was kostet die Ladung des E-Autos?

Was eine Ladung für Ihr Elektrofahrzeug kostet, ist natürlich vom Ort des Ladevorgangs und der Kapazität des Akkus abhängig. Am teuersten wird es an den öffentlichen Ladestationen. Auch hier lohnt es sich jedoch, wie bei einer gewöhnlichen Tankstelle, die Preise zu vergleichen und den günstigsten Anbieter ausfindig zu machen. Günstiger wird es, wenn Sie die Ladestation für das Elektroauto zuhause nutzen und dabei den Strom aus der heimischen Steckdose verwenden. In diesem Fall kostet dei Ladung für 100 Kilometer etwa vier bis fünf Euro. Am günstigsten fahren Sie jedoch, wenn Sie Ihr Elektroauto zuhause laden und dabei überwiegend den Strom aus der hausinternen Solaranlage nutzen. Für eine Distanz von 100 Kilometern müssen Sie mit der Ladestation für das Elektroauto zuhause nur noch zwei bis drei Euro zahlen.

 

Lohnt sich das Laden des E-Autos mit eigenem PV-Strom?

Wie bereits zu Beginn dieses Blogs erwähnt, ist es besonders günstig, wenn Sie möglichst viel Strom der eigenen Solaranlage selbst nutzen und nicht in das allgemeine Stromnetz einspeisen. Mit einem hausinternen Stromspeicher können Sie schon 50 bis 60 Prozent des Stroms selbst nutzen. Wenn Sie die Ladestation für das Elektroauto zuhause ebenfalls mit dem selbstproduzierten Strom betreiben, kann der Anteil sogar auf bis zu 70 Prozent angehoben werden. Aus diesem Grund ist es in mehrfacher Hinsicht besser, das Elektroauto zuhause zu laden und dabei den überschüssigen Strom zu verwenden. Nicht nur, dass die Kosten für eine Ladung durch die Ladestation für das Elektroauto zuhause damit drastisch reduziert werden. Auch durch den erhöhten Anteil der Eigennutzung wird noch einmal kräftig gespart.

 

900 Euro KfW-Förderung für private Ladestationen

Für den Kauf, Einbau und Anschluss einer privaten Wallbox können Sie 900 Euro Zuschuss von der KfW erhalten. Voraussetzung für die Förderung ist, dass Sie für Ihre Lade­station ausschließlich Strom aus erneuer­baren Energien nutzen – zum Beispiel direkt aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Mit der RCT Power Wallbox 11.0 holen Sie sich Ihre eigene intelligente Ladestation nach Hause und profitieren von der KfW-Förderung. >> mehr erfahren

 

Wann ist ein Elektroauto CO2 Neutral? 

Die CO2-Bilanz der Elektroautos ist ein leidiges Thema. Befürworter sprechen von einem CO2-neutralen Betrieb der Fahrzeuge, während die Studien der Gegner davon ausgehen, dass Elektroautos sogar mehr CO2 ausstoßen als ein Benzin- oder gar Dieselfahrzeug. Fakt ist: Während der Fahrt stößt ein Elektroauto keinerlei CO2-Emissionen aus, sodass die Autos zumindest im Straßenverkehr deutlich umweltfreundlicher und gesünder sind. Die Innenstädte bleiben von CO2-Ausstoßen befreit und die Feinstaubbelastung in den Großstädten sinkt.

Um die CO2-Bilanz der Elektrofahrzeuge jedoch genauer zu untersuchen, müsste auch der Ausstoß bei der Produktion und beim Laden berücksichtigt werden. Darüber hinaus spielt die Stromerzeugung eine wichtige Rolle für die CO2-Bilanz der E-Autos. Wenn Sie Ihr Elektroauto zuhause laden und dabei den Strom von Kohle- oder gar Atomkraftwerken beziehen, werden Sie auch mit dem Elektroantrieb nicht umweltschonend fahren.

Besser ist es, wenn Sie nachweislichen Ökostrom nutzen – oder aber eine Photovoltaik-Anlage zum Laden verwenden. In diesem Fall können Sie zumindest eine CO2-neutrale Nutzung Ihres Elektroautos sicherstellen. Und das ist ja schonmal ein Anfang. Je länger Sie das Fahrzeug fahren, desto stärker wird am Ende auch die CO2-Produktion bei der Herstellung ausgeglichen. Einer Studie von Volkswagen zur Folge überholt der eGolf ab einer Laufleistung von 125.000 Kilometern sein Pendant mit Dieselantrieb. Dafür ist jedoch erforderlich, dass Ihre Ladestation für das Elektroauto zuhause mit Ökostrom oder im besten Fall mit dem Strom der eigenen Solaranlage betrieben wird.

 

 

Fazit: Elektroauto zuhause laden? Es lohnt sich!

In der Regel ist die Nutzung eines Elektroautos bereits um einiges günstiger als der Unterhalt für ein klassisches Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselantrieb. Dabei kommt es jedoch auch auf die Art und Weise der Ladung an. Wenn Sie mit Hilfe einer Wallbox das Auto in der heimischen Garage und nicht an einer öffentlichen Ladestation laden, sparen Sie viel Geld. Noch günstiger wird es jedoch, wenn Sie an der Ladestation für das Elektroauto zuhause den selbst produzierten Strom der eigenen Solaranlage nutzen. Wenn die Batterie vom Heimspeicher geladen ist, stellt das intelligente Lademanagement System den überschüssigen Solarstrom zum Laden des E-Autos zur Verfügung. Im Umkehrschluss sorgt das Lademanagement System auch dafür, dass der Strom in die Batterie geleitet wird, sollte das E-Auto bereits geladen sein. Wenn Sie das Elektroauto teilweise zuhause laden, wird es nicht nur besonders günstig, sondern auch sehr umweltfreundlich. Einem CO2-neutralen Betrieb des Elektroautos steht nichts mehr im Wege.

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